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Sonntag, 29 März 2009 |
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Das Bearbeiten von Portraitfotos unterscheidet sich in einigen Details von der üblichen Bildoptimierung, die Retouche ist oft intensiver – so werden Fältchen und Hautunreinheiten entfernt, Zähne und Augen aufgehellt oder gesunde Gesichtsfarben aufgemalt. Ob diese Massnahmen immer nötig und dem Charakter der Person zuträglich sind, möchte ich gar nicht disskutieren. Ich zähle mich weder zu den Puristen, noch zu den TV-Magazin-Cover-Erstellern, sondern zu jenen, die einen möglichst subitlen und zurückhaltenden Eingriff präferieren – minimal-invasive Chirurgie am Monitor, so zu sagen. Aus diesem Grund verwende ich seit Jahren gerne eine Software, die als Plug-In mit Photoshop arbeitet: Kodak Digital GEM Airbrush Pro. Da meine Version nur mit Photoshop CS2 kompatibel ist (was auf einem Intel-iMac zu deutlichen Geschwindigkeitseinbußen führt), habe ich mich nun umgesehen, welche Alternativen es gibt. Erstaunlich wenige, habe ich zunächst feststellen müssen. Doch neben einigen kostenfreien Tutorials und Actions habe ich auch spezielle Filter(-Sammlungen) für die Portrait-Retouche gefunden und getestet. |
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Freitag, 20 Februar 2009 |
CeBIT-Zeit bedeutet normalerweise immer Ausnahmezustand für Hannover. Wenn die weltgrößte Computermesse ihre Tore öffnet, strömen unzählige Austeller und Besucher nach Hannover, füllen Schnellwege und Strassenbahnen, feiern rauschende Parties und kurbeln ordentlich gegen die Wirtschaftflaute. Vom 3. bis 8. März 2009 ist es wieder soweit. Schwerpunkte sollen in diesem Jahr „Open Source“ und „IT-Sicherheit“ sein. Natürlich werden auch wieder neue Handys, Navis oder Laptops vorgestellt werden. Kurzübersichten der Neuheiten gibt es bereits vorab. Der Bereich der (digitalen) Fotografie wird auch dieses Jahr wieder gut vertreten sein. Neben adf und den „Gesichtern der CeBIT“ macht sich dieses Jahr die Fachhochschule Hannover mit den Studiengängen Fotografie und Grafik-Design stark: Sie präsentieren verschiedene Ausstellungen ihrer Studenten. Wie bereits im vergangenen Jahr ist es wieder ein Leichtes, an Freikarten zu kommen, will man sich einen Tag lang durch die Hallen quälen. |
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Mittwoch, 07 Januar 2009 |
Immer, wenn Apple zu einer Keynote ruft, kommen die Jünger in Scharen – oft werden ihnen dann wegweisende neue Produkte präsentiert. Die gestrige Veranstaltung brachte verhältnismässig wenig Neues, im Detail beweisst Apple aber mal wieder Innovationskraft. Die Bildverwaltung iPhoto, von jeher auf die Bedürfnisse von Amateuren abgestimmt, enthält in der neuesten Version ein paar Funktionen, die in Zukunft auch bei professionellen Lösungen wie Aperture oder Lightroom – aber auch bei Online-Bildagenturen – wünschens- und erstrebenswert sind. So verfügt das Programm über eine automatische Gesichtserkennung. Einmalig mit einem Namen versehen, findet iPhoto passende Bilder im Archiv, die dieselbe Person zeigen. Noch einfacher gestaltet sich die Suche nach Aufnahmeorten – vorausgesetzt, die Bild-Datei enthält GPS-Koordinaten. Auf einer Landkarte werden die Orte markiert. Auch das Zuordnen von Fotos ohne GPS-Daten funktioniert sehr einfach und intuitiv, wie ein Einführungsvideo zeigt. Beim Anzeigen der Orte greift iPhoto offenbar auf eine Datenbank zurück, die Längen- und Breitengrade mit Sehenswürdigkeiten, Städten und Ländern koordiniert. Wie so oft, sind diese Techniken nicht komplett neu, von Apple in Ihrer Bedienbarkeit und Funktionalität jedoch auf den Punkt gebracht. Eigentlich ist es fast schade, dass ein Amateurprodukt so wegweisend ist, dass die Profis wieder nur hinterherlaufen können… ;-) |
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Dienstag, 02 Dezember 2008 |
Nikon baut seine mit der D3 erzielte Marktposition weiter aus: Als Schwestermodell zur schnellen und hochempfindlichen D3 wird nun die D3x vorgestellt, eine Vollformatkamera mit 24,5MP Auflösung. Neben Canon und Sony bietet damit auch Nikon Profiware, die eine Auflösung jenseits der 20 Megapixel zum neuen Standard erklärt. Ein erster „hands-on“-Bericht findet sich bei Digitalkamera.de. |
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Montag, 24 November 2008 |
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Der Umgang mit Metadaten zu einem Photo war bisher nicht grade einfach. Das beginnt mit den kameraseitig implementierten EXIF-Daten (z.B. Datum und Zeitpunkt der Aufnahme, Verschlusszeit, Blende…), die zwar nach einem unausgesprochenen Ehrenkodex nicht geändert werden sollen, von manchen Photographen aber gerne gelöscht werden (um z.B. Belichtungs-Details geheim zu halten). Für die eigene Verschlagwortung stehen die IPTC-Felder zur Verfügung, die jedoch teils irreführend und unverständlich bezeichnet sind. Bei Verwendung des „digitalen Negativ“-Formats DNG oder RAW-Daten spielen zudem die XMP-Sidecar-Files eine Rolle, in die bestimmte Entwicklungseinstellungen geschrieben werden. Da jedes Bild-Programm diesen Berg von Metadaten unterschiedlich interpretiert und anzeigt oder teilweise nur einzelne Informationen ausliest, war bisher kaum eine Kompatibilität gegeben. Dieser Misere will die Metadata Working Group mit neuen Richtlinien und Standards entgegentreten. Die Arbeitsgruppe, der Adobe, Apple, Canon, Microsoft, Nokia und Sony angehören, hat nun offenbar erste Entwürfe vorgelegt – schön, wenn sich auf dieser Baustelle bald etwas ändern würde! |
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Freitag, 24 Oktober 2008 |
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Die Bildersuche bei Google ist eine extrem beliebte Funktion und liefert aufschlussreiche Ergebnisse. Dem geneigten Nutzer ist allerdings fast nie bewusst, dass die gezeigten Fotos nur in seltenen Fällen druckfähig sind und häufig strikten Urheber- und Nutzungsrechten unterliegen. Das zieht natürlich Ärger nach sich: So hat nun das Landgericht Hamburg zwei Klägern Recht gegeben, die durch die blosse Abbildung ihrer Werke in der “Thumbnail“-Galerie (also den Suchergebnissen) eine Verletzung des Urheberrechts sahen. Zum einen ist es beruhigend, dass Einzelne ihre Interessen gegenüber einem Quasi-Monopolisten durchsetzen können – zum anderen stellt sich die berechtigte Frage, was es ihnen nützt. Niemand möchte seine Fotos ungefragt und unbezahlt genutzt sehen, sind sie jedoch nirgens auffindbar, bleiben sie eben auch unbekannt. Dass Fotos in der Google-Suche auftauchen, kann eben durchaus einen Werbeeffekt haben.
Bleiben wir realistisch: Ein echter Schutz gegen missbräuchliche Nutzung ist in den seltensten Fällen gegeben. Wenn Fotos im Internet gezeigt werden, werden sie auch kopiert und benutzt – egal, ob ein Wasserzeichen darin enthalten ist oder ein Screenshot nötig wird, um das gezeigte zu speichern. Diese Daten sind aber in der Regel nicht für den Druck geeignet, werden also höchstens mal für eine kleine Präsentation oder Homepage verwendet. Wichtig bleibt zwar, darüber in gewissem Rahmen selbst zu entscheiden bzw. dies nach Kräften unterbinden zu können, sowie bei den Nutzern ein Bewusstsein für die gebräuchlichen Regelungen und Rechte zu vermitteln. Letztlich bleibt das jedoch eine Sisyphus-Arbeit. Für mich letztlich ein weiteres Argument gegen komplizierte Rechtevergaben: Meine Kunden erhalten grundsätzlich die vollumfänglichen Nutzungsrechte an ihren Fotos. |
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Dienstag, 23 September 2008 |
Adobe hat die Version CS4 seines mittlerweile gigantischen Programm-Pakets vorgestellt. Die Software, die neben Photoshop, InDesign, Illustrator oder Acrobat inzwischen 17 Programme umfasst, soll ab Ende Oktober verfügbar sein. Im Dezember folge die eingedeutschte Variante. Wichtigste Neuerungen sind die vereinheitlichte Benutzeroberfläche, die unterstützende Nutzung der Grafikkarte für Bildberechnungen sowie die verbesserte Interaktion der Programme. Die auch bei ZDNet gemeldeten Preise erscheinen im Vergleich zu den Angaben auf der US-Seite von Adobe unverschämt hoch, so kostet die „Design Premium Edition“ 1.799,-$ versus 2.616,-€ – nach aktuellem Wechselkurs also in Deutschland mehr als doppelt so viel wie in den USA. |
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Montag, 22 September 2008 |
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Adobe hat die Beta-Version von Lightroom 2.1 als „release candidate“ bezeichnet und zum Download freigegeben. Die überarbeitete Version behebt einige unangenehme Fehler, wie z.B. Probleme mit dem automatischen Weissabgleich. Natürlich soll auch (wie immer) die Geschwindigkeit verbessert worden sein. Ein Detail vermisse ich aber noch: Hat irgendjemand herausgefunden, wie man in der Übersicht einen Bild-Stapel zwischen zwei andere Stapel zieht? Sachdienliche Hinweise bitte gerne direkt an mich ;-) Update: Während die Version 2.2 seit Dezember verfügbar und ein Release Candidate von 2.3 downloadbar ist, hat mich ein freundlicher Leser dieses Beitrags darauf aufmerksam gemacht, dass es möglich ist, Stapel innerhalb des Filmstreifens auch zwischen andere Stapel zu verschieben! Danke! |
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Mittwoch, 17 September 2008 |
In den Tagen vor Beginn der Photokina wird bei allen Produzenten heiss gekocht. Nikon zeigte bereits die D90, Sony konterte mit der professionellen Alpha 900 – nun ist Canon an der Reihe und präsentiert den lange erwarteten Nachfolger der EOS 5D. Die „Mark II“-Version verfügt über einen 21,1MP-Vollformat-Sensor, bietet einen hochauflösenden 3"-Monitor, beherbergt den DIGIC-IV-Prozessor und kann neben Fotos auch Full-HD-Video aufzeichnen. Der erweiterte ISO-Bereich reicht bis 25.600 ASA. Als besondere Ausstattung hat die neue Profikamera Live-View, eine automatische Kontrast-Kompensation und einen „Silent-Shooting-Mode“ integriert. Lediglich die (langsame) Serienbildfunktion wurde nicht verbessert, was dem Zielpublikum aber wohl eher weniger wichtig sein dürfte. Die 5D Mk2 soll ab Ende November zum Preis von ca. 2.500,-€ verfügbar sein. Die offizielle Pressemitteilung findet sich hier , Digitalkamera.de hat bereits ein Datenblatt zusammengestellt. |
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Freitag, 29 August 2008 |
Bereits im Frühjahr war eine erste Beta-Version von Adobe Photoshop Lightroom 2 veröffentlicht worden, die finale Veröffentlichung anfangs August kam dann sogar etwas schneller als angekündigt. Die überzeugenste Neuerung dieser Allround-Fotosoftware ist die Möglichkeit, nun auch Teilbereiche von Fotos nachzubearbeiten. Dazu steht ein Maskierungspinsel sowie ein Verlaufsverkzeug zur Verfügung. In der Praxis bewährt sich diese Neuheit, auch wenn sie jede Menge Rechenleistung benötigt. Der 24"-iMac mit 2,4GHz Core2Duo und 4GB RAM verlangsamt sich spürbar – hier sollte Adobe nachbessern, um den Geschwindigkeits-Vorsprung gegenüber Apple´s Aperture aufrecht zu erhalten. Das ein oder andere Bedienfeld ist in der Version 2.0 an eine andere Stelle gerutscht, ein paar Details nicht ganz konsequent umgesetzt und ich vermisse noch die Möglichkeit, Objektiv-Verzeichnungen auszugleichen oder perspektivische Verzerrungen zu beseitigen. Andererseits gibt es aber auch viele kleine Verbesserungen, die einen positiven Eindruck hinterlassen. Insgesamt ist Lightroom 2 eine sehr gelungene und empfehlenswerte Software. Wenn jetzt noch mein Lieblings-Photoshop-Filter kompatibel wäre, bräuchte ich kein anderes Programm mehr, um meine Bilder zu verwalten, zu verschlagworten, zu bearbeiten und auszugeben… Bei Digitalkamera.de findet man einen kleinen Test, umfangreiche Tutorial-Videos bei NAPP und die Software bei Adobe. |
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