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Freitag, 3. August 2007 |
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After a preemptive vacation that led me to South-Africa (photos to come soon – promised!) and an exhaustive relocation process, I am now back in business and ready for new challenges in Hannover, Germany. As expected, I´m facing loads of tasks to attend such as sorting through the tons of slides from the last years, keeping up with my additional studies in “commercial advertisement”, making new contacts and reanimate the old ones, spreading my name, visiting the local agencies etc… For your convenience, here are my new business details to update your addressbook: Till Erdmenger photographer Ferdinand-Wallbrecht-Str. 79 30163 Hannover, Germany Phone: +49 511 5399696 Mobile: +49 171 5224659 Fax: +49 511 5399697 |
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Samstag, 16. Juni 2007 |
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Just came home on this sunday evening to find some stuff to really smooth your mood: Jazz, Photography and, well – perhaps a good Habanos. Find the story of Pannonica de Koenigswarter, patron of Bebop, and her Photos of the legends at Spiegel, find her book on Amazon.fr, find yourself some good music, like the phantastic album by Thelonious Monk and John Coltrane live at Carnegie Hall at iTunes Music Store, light up a good Partagas from TopCubans.com, lean back and relax… isn´t life wonderful? And now that you are about to enjoy this lazy sunday, don´t forget the Master of Jazz Photography himself, William Claxton. Yeah!
Photo: Pannonica de Koenigswarter |
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Montag, 11. Juni 2007 |
 "Die Produzenten der schönen Dinge wissen um den materiellen Wert des guten Gewissens, und sie wissen vor allem, dass es genau ihre Kunden sind - die 30- bis 50-jährigen Besserverdienenden -, die vom Weltschmerz erfasst sind, aber dabei niemals die Ästhetisierung ihres Alltags vergessen würden. So übernehmen sie nicht nur die ästhetische, sondern auch die moralische Erziehung ihrer Kunden." Solche irrwitzig wahren und zugleich komischen Sätze schreibt Susanne Beyer im Spiegel-Artikel Heitere Apokalypse. Und weil in ihrem ausführlichen Artikel noch mehr solcher Alltagsweisheiten stecken, möchte ich ihn an dieser Stelle zur Lektüre empfehlen – es lohnt sich! Auch wenn berechtigterweise die Frage aufgeworfen werden muß: War nun das Huhn oder das Ei zuerst da? Ist der öko-korrekte Anstrich einer modernen Yuppie-Welt Ergebnis einer Selbsttäuschung oder subversive Marketing-Strategie? War das zottelige Jesus-Outfit der frühen “Ökos” bzw. “Müslis” tatsächlich selbstgewählte Stigmatisierung oder nur Faulheit? Und half es der Umwelt? Wie schön, daß wir nun sagen können: Endlich hat das alles mal jemand verstanden und auf den Punkt gebracht! Auch ich will saubere, ästhetische, unverdorbene Ökoware kaufen – glauben die Betreiber von Biomärkten denn wirklich, halb verfaultes Obst wirke authentischer?  |
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Sonntag, 10. Juni 2007 |
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This is how life goes, sometimes: The London-based brand agency Wolff Olins must have been lucky once they sealed the contract for designing the London 2012 Olympic games’ logo. But what they did was to present a 400.000£-cripple monster. A “modern” sign for “everyone”, in their own words. Despite from that it really reminds me of all those broken bones I saw within the last 4 years (they have been treated with titanium plates and self-locking screws — a possible way to rescue that logo?? Probably not) the conflict hit rock bottom when the presentation video caused epileptic seizures at certain viewers. Now London’s mayor Ken Livingstone demands to not only change the design but also to cancel the payment. While a spontaneous online-petition to change the logo has been closed down in the meantime, even the official committee started a “make your own design” competition to achieve some alternatives. Must have been a bad day for the designer… Here are some further infos: BBC, NPR, Kurier (Österreich), Financial Times Deutschland, Welt (Deutschland), Das Auge (Deutschland). And please: Contact your doctor immediatly if you feel somehow weired, confused or ill after reading this article! |
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Dienstag, 5. Juni 2007 |
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 Bitte nicht verwechseln: Demonstranten protestieren gegen eine schlechte Welt – Protestanten demonstrieren für eine bessere Welt.
Nein, ich will hier nicht die trostlose Debatte über Leidkultur vs. Leitkultur (oder auch Lightkultur) neu anfachen, aber es passieren zur Zeit Dinge in Deutschland, die man gut auseinander halten sollte. Darum ein kleiner Versuch der Klärung: In Heiligendamm treffen sich die Sünder der Welt zum G8-Gipfel, während sich die Heiligen im sündigen Köln zum evangelischen Kirchentag treffen. Dies ist ein feiner Unterschied, den es in der aktuellen Berichterstattung zu beachten gilt. In beiden Fällen geht es jedenfalls um eine bessere Welt, während aber die mächtigen Frevler der Welt auf dem Gipfeltreffen über Umweltschmutz Umweltschutz und Entwicklungshilfe debattieren und wahlweise für oder gegen Globalisierung kämpfen (je nachdem, ob sie vor oder hinter dem Zaun stehen kommen dabei Wasserwerfer oder Steine zum Einsatz), geben sich die mächtig vielen Frömmler in Köln mit Kamellen, pardon: Kathechismen und Gebeten als Mittel zum Zweck zufrieden. Und da wir grade von Predigten jedweder Natur sprechen: Unklar bleibt, was die einen oder anderen Genannten von den Äußerungen eines brasilianischen Supermodels halten. Offenbar ließ Gisele Bündchen jemanden an ihr Höschen und fand eigentlich gar nichts dabei. |
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Sonntag, 3. Juni 2007 |
I just found this one on Worth1000.com and thought you might enjoy it. If you’ve ever wondered how the Swiss make this mountain-shaped chocolate — they simply mine it! |
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Samstag, 2. Juni 2007 |
 Für manche Dinge hat man ja nur am Wochenende Zeit, und je nach Geschmack zählt vielleicht auch Kunst & Kultur dazu. Ein paar Themen, die mir bei der sonntäglichen Zeitungs- und Internet-Lektüre aufgefallen sind, hier in der Zusammenfassung: In der vergangenen Woche verstarb Jörg Immendorf, einer der bedeutenden deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Bekannt war er auch bei Kunstbanausen für Kokainpartys, seine ihn lähmende Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) und das erst im Januar vorgestellte Altkanzlerportrait Gerhard Schröders. |
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Freitag, 1. Juni 2007 |
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Seit heute gilt das Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der EU und der Schweiz. Ich hatte bereits vor kurzem darüber geschrieben. Nun hat sich aus aktuellem Anlass auch die Tagesschau mit den Vor(ur)teilen vom Leben und Arbeiten in der Schweiz befasst. Man ist sichtlich auf Harmonie bedacht, tadelt die deutschfeindliche Gesinnung des “Blick“s nur kurz am Rande, lobt den hohen Lebensstandard sowie die schöne Bergkulisse und spielt die eidgenössischen Befürchtungen, Deutsche würden nun den schweizer Arbeitsmarkt überrennen, herunter: Nur Fachkräfte, die in CH sowieso fehlen, würden dorthin auswandern. Wenn das mal nicht ein bisschen blauäugig ist. Liebe Schweizer: Ich selbst gehe mit gutem Beispiel voran und verlasse Euer Land demnächst. Ich ziehe wieder in ein grösseres und platteres Land — Niedersachsen. |
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Mittwoch, 23. Mai 2007 |
Zum 1.6. tritt eine weitere Stufe der bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz in Kraft. Damit öffnen die Eidgenossen ihren Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus Europa. Nachzulesen beim Focus oder auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung, die trotz (oder wegen?) ihres ausgezeichneten Rufs möglicherweise verkauft wird (weitere Infos dazu: Hier oder hier) |
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Samstag, 5. Mai 2007 |
Der schweizer Discounter Migros, der erst kürzlich den Konkurrenten Denner aufkaufte, sieht sich normalerweise als “Supermarkt für die Familie”. Daher sucht man hier vergeblich nach Alkohol und Tabakwaren. Diese gutbürgerliche Gesinnung hinderte den größten schweizer Lebensmittelkonzern aber nicht daran, schon mehrfach mit frechen Anzeigenmotiven aufzufallen. Schon im vergangenen Herbst warben Skilehrerinnen statt professioneller Models für die Migros-Unterwäsche (der Blick berichtete). |
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