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Das Minimax-Prinzip PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. September 2008
Till Erdmenger„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
Ein hochinteressantes Zitat, dass John Ruskin (1819—1900) zugeschrieben wird. Gerade noch dachte ich über das Minimalprinzip nach, dem wir alle gerne nachjagen, als ich über diese kleine Weisheit stolperte. Da muss man sich schon mal an die eigene Nase fassen, denn wir kennen das alle: Wer billig kauft, kauft doppelt – nach der desaströsen Enttäuschung dann nämlich doch die (vermeintlich teure) Markenware. Wer jetzt an eBay oder die Preissuchmaschine denkt, ist schon einen Schritt weiter, der entdeckt das Minimax-Prinzip, bei dem er nicht nur günstig wegkommen will, sondern seine Ziele gleichzeitig immer höher steckt. Bei näherer Betrachtung ist das nicht nur klug – bezogen auf eine Dienstleistung wie Photographie oder Gestaltung dürfen die Erwartungen nämlich tatsächlich hoch sein – , sondern auch eine Chance für den Dienstleister, das Ziel überhaupt erst zu definieren und zu maximieren. Intelligente, kreative Lösungen darf man getrost den Profis überlassen.
 
Hannover goes Fashion PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008
 Schick und schrill, so gestaltet sich das diesjährige Grossprojekt hannoverscher Museen, „Hannover Goes Fashion“. Grade erst haben sie erfolgreich die zehnte „lange Nacht der Museen“ hinter sich gebracht, geht es bereits am 30. August weiter. An insgesamt 10 Locations wird Mode aus kulturgeschichtlichen, künstlerischen, designorientierten und gesellschaftlichen Blickwinkeln betrachtet, unter anderem auch im Wilhelm-Busch-Museum (Abbildung links), das „modische Extravaganzen“ in Illustrationen und Karikaturen zeigt. Das Projekt läuft bis 26.10.08, weitere Informationen bei Hannover.de.
 
Fix was Tolles zaubern: Dinge, die die Welt nicht braucht PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. Juni 2008

Manche Dinge sind „unvergesslich gut“, auf andere hätte man gerne verzichtet. Kein Produkt jedoch kommt ohne Werbung aus – sonst wird es nicht gekauft. Wohin das führt, sehen und hören wir täglich, auf Schritt & Tritt umgibt uns Reklame, die uns schrillfarbig, provokant und proletarisch anschreit, um wenigstens ein kleines bißchen Aufmerksamkeit zu erheischen. Selten gelingt das überhaupt noch – warum das so ist, erklärt Planet Wissen. Wer auf die schnelle die besten Claims, Slogans und Phrasen nachschlagen möchte, wird bei Slogans.de fündig. Anbei ein Beispiel für inhaltsleere Werbung für Produkte, die die Welt nicht braucht – die aber dennoch eine kaufwillige Zielgruppe fänden:

 

 
Robert Rauschenberg verstorben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 14. Mai 2008
 Die leuchtenden Fahrräder am Potsdamer Platz dürften hierzulande zu seinen bekanntesten Werken zählen. Der amerikanische Künstler Robert Rauschenberg ist nun verstorben. Als einer der Wegbereiter der Pop-Art wurde er häufig als Kollege, aber auch als Gegenpol zu Andi Warhol genannt. Rauschenberg experimentierte aber vor allem viel – mit Siebdruck, Lithografie und fotochemischen Transferverfahren: „Es war um 1950, als Rauschenberg auf riesige Bögen von lichtempfindlichem Blaupausenpapier lebensgroß die Umrisse von menschlichen Figuren projizierte, also Lichtabdrucke herstellte, die das bis dahin streng begrenzte Fotoformat fast ins Beliebige vergrößerten und mit ihren präzisen anatomischen Andeutungen naturalistische Dimensionen in die Kunst auf Papier brachten.“ (Süddeutsche Zeitung).
 
Selbstverliebt: People-Finder PDF Drucken E-Mail
Freitag, 25. April 2008
Wer tut es nicht ab und zu mit sich selbst – also nach dem eigenen Namen „googlen“. Man will ja schliesslich wissen, wie wichtig man ist. Ist man ja heutzutage sowieso irgendwie, dank Internet. Jedermann hinterlässt mit voller Absicht seine entblössenden Spuren im Netz. Manche agieren dabei nach dem Motto: „Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage“. Oder eben irgendwo schreibe. Peinlich, wenn es damit endet, dass auf der eigenen Bewerbung ein Screenshot der Webcam neben der eMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können abgedruckt ist. Wer braucht da noch einen Bundestroyaner. Zwischen Faszination, Hedonismus und Angst changieren dann auch die Gefühle, wenn man auf Seiten wie Yasni stösst, ein People-Finder, der Suchergebnisse aus verschiedensten Verzeichnissen zusammenträgt. Im Grunde nichts Neues, es gab ja schon Zoominfo, Spock People Search und Wink, neben vielen weiteren. Dennoch: Die Qualität reicht tiefer ins Netz, weiter in die Vergangenheit, näher an die Persönlichkeit: Ach, ich habe einen Wunschzettel bei Amazon? Nicht grade einfach, hier noch die Kontrolle zu behalten. Aber ausstöpseln kann man ja inzwischen auch irgendwie nicht mehr.
 
Wer hat´s erfunden? Die Schweizer! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. März 2008
Den eidgenössischen Nachbarn im Süden, in letzter Zeit eher durch ihren steuer-eitrigen Appendix „Liechtenstein“ im Gespräch, wurde nun die Ehre zuteil, eingehend von Herrn Sick alias Zwiebelfisch erwähnt zu werden. Nach dessen Abwahl kann sich Herr Sick wohl vor öffentlichen Drohungen seitens des Rechtsaussen Blocher gefeit wissen. Auf die sprachlichen, aber auch kulturellen Eigenheiten der Schweizer bin ich übrigens auch mehrfach in den „Grischa News“ eingegangen…
 
Messe-Nachwehen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. März 2008
Es war meine erste CeBIT – nach Jahren im Davoser „Exil“, das abgesehen vom World Economic Forum nicht grade durch Messe-Highlights besticht. Dennoch wollte sich die angespannte Aufgeregtheit früherer Jahre nicht einstellen: Zu schnell wird heute über neue Hardware und neue Programme aus der Welt der Computer im Internet informiert, die Geräte sind um uns herum omnipräsent; das Staunen, das Glück, ein neues Gerät einmal in echt zu sehen – das gibt es nicht mehr. Unsere Realität ist inzwischen vollkommen virtualisiert worden.
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„Joblog“: Mein erstes Foto PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. März 2008
 Als eines meiner ersten Fotos ist dieses Bild auf „Ostern 1976“ datiert und somit ziemlich genau 32 Jahre alt. Ein Famillienfoto. Zufällig ein einem alten Album wiederentdeckt. Natürlich in schwarz-weiss. Aber korrekt fokussiert und belichtet. Von einem Knirps im Alter von grade mal 3 Jahren fotografiert. Erstaunlich, wie früh meine „Karriere“ begann…Laughing
 
erdmenger.com update PDF Drucken E-Mail
Montag, 18. Februar 2008

Ein paar kleine Änderungen und Verbesserungen sind übers Wochenende auf meiner Website durchgeführt worden. Dazu zählt die neue Sprachauswahl, die sich jetzt ganz oben rechts auf der Seite befindet. Im Menu "News" ist jetzt eine Verknüpfung zum neuen RSS-Feed hinzugekommen, der alle neuen Beiträge auf dieser Seite inklusive Bildern und Links im Format RSS 2.0 listet. Schliesslich haben wir eine Lösung für Darstellungsfehler im prähistorischen Internet Explorer finden können. Ich wünsche Ihnen viel Spass auf diesen Seiten…

I have integrated some slight changes and improvements to www.erdmenger.com over the weekend. If you´re looking for the language selector you will now find it relocated to the upper right corner of the page. There is a new link to a fully funcional RSS feed in the "News" menu which includes pictures and links in RSS 2.0. Last not least we found a work-around to avoid rendering-problems with the prehistoric Internet Explorer. Hope you enjoy my website…

 
Einfach gute Weihnachten… PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 18. Dezember 2007

Image

So kurz vor dem Fest gibt es ja immer noch vieles zu erledigen, darum bringe ich es schnell auf den Punkt: Ich wünsche Ihnen einfach gute Weihnachten! Und wenn Sie dann auf den Geschmack gekommen sind, probieren Sie im kommenden Jahr doch auch einfach gute Photos – von erdmenger photographer! Auf ein erfolgreiches Jahr 2008!

 
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