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Donnerstag, 20. März 2008 |
Ein stimmiges Konzept der Portrait-Fotografie verfolgt die Wochenzeitung Die Zeit mit ihrer Serie „Ich habe einen Traum“. In dieser seit 1999 erscheinenden Reihe erzählen – meist prominente – Menschen von ihren Träumen, Wünschen, Hoffnungen. Die dazu gehörenden Portraits sind sofort wieder zu erkennen: Stets haben die Portraitierten ihre Augen geschlossen. Was sonst als Ausschuss gilt, transportiert hier die Botschaft. Nicht zum ersten mal werden die besten Fotos ausgestellt, ab 18. April nun im Goethe-Institut Paris. Eine Gelegenheit, sehr persönliche, einem simplen Leitmotiv folgende, moderne Portraits zu geniessen. Weitere Infos auch bei Red Box. Photo © Ralph Mecke |
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Freitag, 14. März 2008 |
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Was in meiner Mailbox zuerst nach Spam aussah, entpuppte sich als interessanter Hinweis auf auf eine aufwändig gestaltete Site mit vielen Videos über Photographen, Themen und Produktionen. Fine Art TV ist in jedem Fall einen Besuch wert, zumal alle Sendungen frei zugänglich sind… Viel Spass! |
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Freitag, 7. März 2008 |
Wer im vergangenen Jahr gestalterisch die Nase vorn hatte, ermittelt immer wieder der Lead Award, der nun zum 16. Mal vergeben wurde. Prämiert wird dabei in den Kategorien Fotografie, Zeitschriften, Werbung und Onlinemedien. Daniel Rosenthals Foto von Demonstranten in Heiligendamm, im Stern veröffentlicht, wurde dabei zum besten Foto des Jahres gekürt. Die begleitende Ausstellung ist bis zum 30. März in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Mehr zu lesen gibt´s bei Red Box, eine kleine Gallerie beim Stern. |
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Freitag, 7. März 2008 |
Wenn Menschen Farbe anstatt Stoff auf nackter Haut tragen, sind Photographen meist nicht fern. Neben den Make-up artists braucht es immer auch Photos, um die flüchtigen Kunstwerke zu konservieren. Bei einem gemeinschaftlichen Testshooting hatte ich ebenfalls die Chance, Körperkunst zu photographieren. Nun changiert diese Stilrichtung zwischen Kunst, Kitsch und Kommerz und gebiert teils phantasievolle, teils originelle Werke, manchmal aber auch schlicht naive Fantasy-Motive. In guter Erinnerung hat man die werbende Nena, Cindy Crawford mit aufgemaltem Anzug und ähnliches. Erst kürzlich produzierte Sports Illustrated für die berühmte Swimsuit Edition Fotos im klassischen Pin-Up-Stil eines Mel Ramos oder Alberto Vargas. Dabei trägt Heidi Klum nicht wirklich die neueste Mode zur Schau, sondern lediglich eine Imagination davon. Einen ganz anderen, aber sehr kreativen Weg ging der Künstler Pashur, der den weiblichen Körper als Leinwand für Cartoons nutzte. |
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Freitag, 29. Februar 2008 |
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Nicht nur kam die Photographie im Laufe der vergangenen 160 Jahren immer mehr in Mode, sie beschäftigte sich auch immer mit dem Thema Mode. Dies ist noch bis zum 24.3. eindrucksvoll im Düsseldorfer NRW-Forum in der Ausstellung MODE:BILDER nachzuvollziehen. Der Photograph und Sammler F.C. Gundlach hat dafür über 400 Exponate aus seiner Sammlung zusammengestellt. "Die Austellung MODE:BILDER befreit den Begriff der Modefotografie aus seiner Verengung. Gezeigt werden nicht die Konjunkturen von Textilien, Couturiers, Models und der sie begleitenden oder interpretierenden Fotografen. Ziel ist es vielmehr zu zeigen, wie das Genre sich ständig verändert und sich strengen Kategorisierungen entzieht." Wen diese Thematik interessiert, der sollte sich sputen, noch rasch nach Düsseldorf zu fahren… Weitere Infos bei 3sat , Kunstmarkt oder Prophoto. Photo © Richard Avedon |
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Donnerstag, 28. Februar 2008 |
Einen interessanten Einblick in die Welt des Art-Buyings gewährt die Red Box im Artikel Der User wird’s schon richten. Verschiedenste Bildredakteure kommen übereinstimmend zu der Erkenntnis, es werde in Zukunft wieder mehr auf die Qualität geschaut, trotz sinkender Budgets. Aus Sicht der Photographen klingt das beruhigend, hatte man doch in letzter Zeit oft das Gefühl, die sogenannten Microstock-Agenturen würden die klassische Auftragsphotographie vollkommen verdrängen. "Generell erhöht sich der Druck auf die Fotografen digital zu arbeiten. Das ist mit nicht unerheblichen Kosten für den Fotografen verbunden. Arbeitet der Fotograf digital übernimmt er quasi die Arbeiten, die früher das Labor ausgeführt hat mit. Es gibt jedoch bis heute keine allgemeinverbindlichen Honorarsätze für diese Arbeiten. Die Verlage erhoffen sich massive Einsparungen – der Fotograf muss jedoch diese Arbeiten in Rechnung stellen, um auch in Zukunft sein ‚Labor’ auf neuestem Stand zu halten." Dennoch wird die Digitalisierung als Gewinn an Effizienz und Schnelligkeit wahrgenommen. Diesen Trend unterstützt auch der erstmalig ausgeschriebene Sony World Photography Award, der strikt nach Profis und Amateuren trennt. Nachzulesen beim Spiegel. |
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Freitag, 22. Februar 2008 |
Wer reich, berühmt und schön ist – oder sich wenigstens dafür hält – geniesst das "süsse Leben", das in Hollywood oft genug zur Symbiose mit Photographen wird. Wie einst in Fellinis Film, brauchen die Paparazzi die Stars für ihre Bilder, die ohne diese Bilder keine Stars wären. Ein perpetuum mobile der heutigen Mediengesellschaft. Nun fühlt sich eine der Agenturen für Sensationsbildchen – Buzz Foto – berufen, ihre Werke zur Kunst zu verklären und sie auszustellen. Einer der Gründer dieser Agentur, Henry Flores, erzählt in diesem Interview von seiner seriösen, bedeutsamen und diskreten Arbeit und wirkt dabei sogar sympathisch. Dabei vergisst man glatt die schirmschwingenden Prinzen, wilden Verfolgungsjagden und andere Kollateralschäden dieses Business und freut sich auf den Moment, wenn die Enzyklopädie der gesammelten BILD-Schlagzeilen mit dem Pulitzer-Preis geadelt wird. Mehr über künstlerische Boulevardphotos liest man natürlich bei Spiegel und Stern. Einen wirklich künstlerischen Weg wählt hingegen Alison Jackson, die ihre Paparazzi-Shots mit Doppelgängern nachstellt. Dabei kommen ironische, bisweilen sarkastische Motive zustande, die es gerechtfertigterweise in Ausstellungen und Bücher schaffen. |
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Freitag, 15. Februar 2008 |
Weil seine kleine Tochter nicht so lange auf die Photos warten wollte, entwickelte Dr. Land Ende der 40er Jahre das berühmte Sofortbildverfahren, das unter dem Markennamen Polaroid bekannt wurde. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Photographie geriet das bequeme Verfahren immer weiter ins Hintertreffen – während Amateure schon lange das kleine Pixelbildchen auf ihrer Kompaktkamera favorisieren, nutzen inzwischen auch Profis vermehrt digitale Technik und kontrollieren das Bild sofort auf ihren kalibrierten Monitoren. Wie Heise meldet, wird Polaroid nun die Produktion seiner Sofortbildfilme einstellen. Damit geht eine Ära zu Ende, die auf einestages noch einmal entsprechend gewürdigt wird. Mit den ZINK-Druckern ("zero ink") wird es aber auch im digitalen Zeitalter noch Polaroid-Produkte geben. Photo © David Hockney – der Künstler arbeitet viel mit Polaroids, die er zu Kollagen zusammensetzt. |
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Donnerstag, 14. Februar 2008 |
Die CeBIT 2008 steht vor der Tür und wird auch diesmal einiges Interessantes aus dem Bereich Photographie bieten. Nicht nur namhafte Hersteller wie Canon, Sigma, Eizo oder Fuji sind vertreten, auch der Arbeitskreis digitale Fotografie adf ist wieder dabei und lockt mit verschiedenen Aktionen und Workshops. Aber nicht nur Konsumenten werden jede Menge zu tun haben, sich durch das reichhaltige Informationsangebot zu wühlen, auch die hannoverschen Photographen werden gefragt sein, diverse Messestände, Veranstaltungen und Partys abzulichten… CeBIT 2008: 4. – 9. März, Hannover Messe |
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Mittwoch, 13. Februar 2008 |
Am 11. und 12. April findet die diesjährige Photographen-Messe UPdate statt. Aus dem Programm: "Bereits zum vierten Mal lädt die UPdate die Welt der Mode- und Werbefotografie nach Berlin. Parallel zum Wettbewerb des Art Directors Club (ADC) - findet das größte europäische Get-Together der Foto-Branche statt, zu dem sich Aussteller aus allen Bereichen der professionellen Fotografie zum Austausch zusammenfinden. Die UPdate bietet kreative Anstöße und die Möglichkeit, sich einmal im Jahr persönlich zu treffen und vor Ort neue Kontakte zu knüpfen. Besondere Erwähnung verdient die Präsenzbibliothek, die zahlreiche sehenswerte Fotografen- und Illustratoren-Portfolios bereit hält. Hier wird neben anderen das komplette Art Buying von Jung von Matt Hamburg als einer der führenden Kreativ-Werbeagenturen Europas für ein exklusives und persönliches Portfolio-Viewing vor Ort sein." |
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