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Berlin hoch 4 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 16. Mai 2007

Das historische Berlin, das im Krieg zerstörte, das durch die Mauer geteilte und das wiedervereinte Berlin: Auf über 4kg Gewicht bringt es der im Taschen-Verlag erschienene Bildband, der Zeit-Dokumente von so berühmten Photographen wie Henri Cartier-Bresson, Helmut Newton, René Burri, Robert Capa, Thomas Struth und Wolfgang Tillmans versammelt. Der Verlag setzt damit den Trend zu XXL-Ausgaben fort, der mit Titeln von David LaChapelle, Leni Riefenstahl und Helmut Newton begann. Ikea wird sich über den Absatz stabiler Kaffeetische freuen.

Berlin
Adam, Dr. Hans Christian
Hardcover, 25 x 34 cm (9.8 x 13.4 in.), 672 pages
Taschen Verlag
ISBN 978-3-8228-1445-1 (05/2007: German, French, English)
USD 59.99 | GBP 39.99 | EUR 49.99 | JPY 8900.00

 
Interessante Konkurrenten… PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 6. Mai 2007
 Sind 20.000 nackte Menschen Kunst? Ist Spencer Tunick Fotokünstler? Unbestritten ist es eine Kunst, soviele Leute dazu zu bewegen, sich im Zentrum von Mexico City auszuziehen und ablichten zu lassen. “Installationen” sind das in den Augen des Künstlers. Wenngleich sehr lebendige und kurzweilige. Nachzulesen auf SPIEGEL, Focus oder Stern. Und wer sich gleich als Nackedei zum nächsten Happening anmelden möchte, kann sich bei Mr. Tunick registrieren lassen.
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Anti-HIV campaign shots getting explicit PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29. März 2007
  Some of the latest anti-AIDS campaigns in Germany shifted to really explicit illustrations for their posters. And I would like to add: in quite a creative way. Not long ago, the Dolce & Gabbana ads got criticized for being too provocative though sharing a picture language similar to the ones shown above (they got accused for showing a gang rape). The difference is obvious though: The anti-HIV campaigns are provocative at first glance only and open up a completely contrary sense on second sight. Please make sure to read more on this topic at the Michael Stich Stiftung and Vergessen ist ansteckend instead of just staring and drooling at the pictures. There are articles on SPIEGEL and Rheinische Post as well.
 
Famous Swiss Photographers PDF Drucken E-Mail
Samstag, 24. März 2007
 Yesterday I received the latest issue of “Photographie“, a swiss-german magazine on – well, you guessed: photography. In there I found 2 articles related to swiss photographers and so I started to ask myself if there are any famous swiss photographers worth mentioning in my blog. Well, definitely yes: There is Rene Burri, whom I once met at the Photokina exhibition in Cologne some 8 or 10 years ago. We only talked a few words, but I was really impressed by his person and his work. You will know his famous shot of Che Guevara .
Another well-known “collegue” from Switzerland is Werner Bischof, who worked in the field of reportage. Both Burri and Bischof cooperated with the outstanding agency “Magnum Photos“.

The photographers I found in my magazine may be slightly less famous, though I would really like to mention them here. One of them is Andri Pol, who just released a book with some quite bizarre pictures from his homeland. (”Grüezi”, Kontrast Verlag, 352 Seiten, 300 Fotografien in Farbe, Softcover mit 7 unterschiedlichen Umschlägen, 29 cm x 20 cm, Gestaltung: Alberto Vieceli, Deutsche Ausgabe: ISBN 978-3-906729-28-2, CHF 48.– | € 28.–)
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Best visuals of the year PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 13. März 2007
 Spring is always the time for looking back on the prosperities of the past year. Though it´s an uncertain success for the immigrant stranded on the shores of Europe (shown above), it is true for movies, as well as for photos, stories, ads and commercials. There are certain prizes offered to the advertising industry to honor the best visuals, like the “World Press Photo Award” (Here, here and here). The german publisher Econ just released the latest issue of their yearly almanac “Jahrbuch der Werbung” which is a benchmark in advertising since the 1960s. The over-all winner is a Berlin-based agency called “Heimat” with their campaign for the german hardware store “Hornbach“.
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Bandfotos: “Am Ende sind die Bilder scheissegal” PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 13. März 2007

Im Magazin der Süddeutschen Zeitung, Jetzt, findet sich ein amüsanter Artikel über Bandfotos, und warum die Bilder letzten Endes scheissegal sind. So sieht es jedenfalls der Fotograf Gerald von Foris, der hier zitiert wird. Schön, dass er sich trotzdem immer noch Mühe gibt, “einfach gute Fotos zu machen“; beruhigend auch, dass nicht nur er, sondern auch das leuchtende Vorbild aller Musikfotografen, Anton Corbijn, ganz gut davon leben können. Wahrscheinlich liegt das nur an den typischen Charaktereigenschaften, die man Musikern und Künstlern nachsagt: Selbstzentriertheit, Egomanie, Hedonismus, Eitelkeit ;-)

Mit Mike Skinner hatte ich zehn Minuten. Der war nicht wirklich gut gelaunt und hatte gerade Hunger. Also sind wir raus und er hat sich was zu Essen besorgt. Ich weiß nicht mehr, wo er damals auf der Maximilianstraße die Currywurst mit Ei und Ketchup herbekommen hat. Aber das Licht war zufällig gut und ich hatte ein paar Essensfotos von ihm und das war´s dann schon.
Manche Fotografen gehen ja hin und sagen: “Hey, biet` mir was an! Spring hoch! Pose mal!” Ich bin eher der Typ: “Stell dich mal hin. Ich bin gleich wieder weg.”
Bei Promotion-Fotos für Plattenfirmen ist es freilich anders. Da versucht jeder, etwas Besonderes zu machen. Eine zeitlang hat man zum Beispiel immer den Film gecrosst, so dass die Farben leicht verschoben waren. Das war natürlich Effekthascherei, aber die Bands stehen drauf, weil sie cool rüberkommen. Zusätzlich kannst du noch aufblitzen, den Hintergrund dunkel ziehen - lauter Effekte, die auf den zweiten Blick aber langweilen.

Quelle: Jetzt.de

 
UPdate 07 am 23. & 24. März PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. März 2007

 UPdate versteht sich als Salon für Fotografie, der die europäische Szene versammeln will. Organisiert wird Update 07 gemeinsam von ADC, Corbis und GoSee. Direkter Kontakt zwischen Agenturen und Künstlern, eine öffentliche Mappen-Sichtung, ein Symposium über “Digital Rights Management” sowie eine Ausstellung mit Ergebnissen des “Screenings.de-Wettbewerbs stehen auf dem Programm. Eine komplette Übersicht zu diesem vielversprechenden Meeting gibt es hier als PDF-Datei.

UPdate 07
23./24.3. 2007 11–19 Uhr
Luckenwalder Str. 4-6
10963 Berlin

 
PMA 07 opens today PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 7. März 2007
 Today the PMA 2007 kicks off in Las Vegas, Nevada, USA. The international photo-convention and trade show will remain open till March, 11. Several new and intersting products have been unveiled in the last weeks, such as the Canon EOS 1D Mark III or the 10-mega Nikon F40x. Hopefully this was just the beginning and there will be more to marvel at. If you can’t make it to Las Vegas within the next days, you can stay tuned via the official PMA Blog.
 
World Press Photo: Die Hintergrund-Story (Teil 2) PDF Drucken E-Mail
Samstag, 3. März 2007

Die Geschichte hinter dem Gewinnerfoto des World Press Photo Awards zieht weitere Kreise: Nach dem SPIEGEL berichtet inzwischen auch DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe über Bissan Maroun und ihre Freunde. Der Reporter Gert van Langendonck hat die Abgebildeten in Beirut getroffen.

Auch die jungen Libanesen fragen sich, warum ausgerechnet Platts Bild für die angesehene Auszeichnung ausgewählt wurde, »und nicht zum Beispiel das Bild von dem toten Jungen, der nach einem israelischen Bombenangriff von einem Schutthaufen in Qana geborgen wird«. Könnte es sein, fragt Lana, »dass das Foto des toten Jungen die Wirklichkeit des Krieges zeigt? Und dass sich die Menschen im Westen bei so einem Anblick unwohl fühlen?« Aus diesem Grund glaube sie, dass Platts Foto auch gefährlich sei: »Es lenkt von der harten Realität des Krieges ab. Es bestätigt das, was viele Menschen im Westen jetzt schon glauben: Krieg passiert nur denjenigen, die nicht so aussehen wie sie.« Noch einen Schritt weiter geht Bissan Marouns Freund, Wissam Awad, 32: »Wenn das Foto des toten Jungen den Preis gewonnen hätte, dann wäre dadurch die Reputation Israels in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei Platts Bild ist das nicht so. Im Gegenteil, es suggeriert, dass Christen nichts mit dem Krieg zu tun hatten, dass alle gegen Hisbollah waren und auf der Seite Israels. Aber das ist einfach nicht wahr.«

Quelle: ZEIT online

 
World Press Photo: Die Hintergrund-Story PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 27. Februar 2007

Vor kurzem hatte ich an dieser Stelle über das Gewinnerfoto der diesjährigen World Press Photo Awards geschrieben. Der Amerikaner Spencer Platt hatte im Libanon junge Leute im Cabrio inmitten des zerbombten Beiruts fotografiert und war dafür ausgezeichnet worden. Vermeintlich handelte es es sich um junge, reiche Libanesen auf Sensationstouristen-Tour, leicht angewidert vom Elend und der Zerstörung, selbst aber wohlbehütet und begütert in sexy Outfit und mit schickem rotem Flitzer. Auch wenn ich nicht glaube, dass diese Interpretation den Ausschlag zur Nominierung gab, ist es doch interessant die Geschichte hinter dem Bild zu erfahren, so, wie sie Bissan Maroun (eine der Abgebildeten) berichtet und auf SPIEGEL online nachzulesen ist:

Am 15. August, dem Tag des Waffenstillstands, borgte sich Jad den orangefarbenen Mini Cooper einer Bekannten. Seit Wochen hatten die Geschwister keine Nachricht, ob ihr Apartmentblock noch steht, jetzt, da die Waffen schwiegen, wollten sie selbst nachsehen. Jad fuhr, Tamara kletterte auf den Beifahrersitz, Bissam quetschte sich hinten in die Mitte zwischen die Freundinnen und hielt ihr Kamera-Handy parat. “Wir haben kurz darüber gesprochen, ob wir das Verdeck wirklich aufmachen sollen”, sagt sie SPIEGEL ONLINE: “Aber es war so heiß, und wir waren zu fünft in dem kleinen Auto, also haben wir es weggeklappt.”

 
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